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28.10.2017

Lydia- Rabinowitsch- Förderung: Neu veröffentlichte Broschüre

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Die Lydia-Rabinowitsch-Förderung als Instrument der Gleichstellung an der Charité

Die Lydia-Rabinowitsch-Förderung wird seit dem 3. September 2007 regelmäßig von der Medizinischen Fakultät der Charité vergeben. Im Rahmen der Gleichstellungsmaßnahmen zielt diese Förderung darauf ab, promovierte oder habilitierte Wissenschaftlerinnen bei der Weiterführung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zu unterstützen, die diese aus familiären Gründen unterbrochen haben und die sich für eine verantwortliche Position qualifizieren möchten.

 

Die neu veröffentlichen Broschüre zur Lydia-Rabinowitsch-Förderung beinhaltet Hintergrundinformationen zum Programm, Kriterien zur Vergabe, sowie eine Evaluation der Jahre 2007 – 2016.

 

Lydia Rabinowitsch-Kempner (1871 – 1935)

 

Mit der Ausschreibung dieser Fördermaßnahme erinnert die Charité an Lydia Rabinowitsch-Kempner. Die Mikrobiologin und Tuberkulose-Forscherin erhielt 1912 als erste Frau an einer Berliner Universität und als zweite Frau in Preußen den Professorentitel – eine Anstellung blieb ihr aufgrund antisemitischer
Anfeindungen jedoch verwehrt. Sie gab außerdem als erste Frau mit der Zeitschrift für Tuberkulose eine medizinische Fachzeitschrift heraus und wies die Übertragung der Tuberkelbazillen durch infizierte
Kuhmilch nach. Ab 1920 leitete sie das Bakteriologische Institut am Krankenhaus Moabit, wurde jedoch
1933 als Jüdin von den Nationalsozialisten entlassen. Gesundheitlich war sie nicht mehr in der Lage zu
emigrieren und starb 1935 in Berlin.

 

 

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Links

koff.charite.de/foerderung/interne_programme/

Kontakt

Herausgeberin Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Charité
Autorinnen Dr. Ingar Abels, Dr. Christine Kurmeyer
Gestaltung Christine Voigts, Zentrale Mediendienstleistungen Charité



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