Häusliche und sexualisierte Gewalt in Paarbeziehungen

Das Projekt beziehungsweise Interventionsprogramm "Häusliche und Sexualisierte Gewalt" (HuSG) der Charité – Universitätsmedizin Berlin wird hier vorgestellt.

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Über das Projekt

Die Weltgesundheitsorganisation, WHO, benennt Gewalt, insbesondere häusliche Gewalt, als eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und deren Kinder weltweit – siehe die Berichte der WHO (2004 und 2013).

Diese Thematik wird von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin als ein weitverbreitetes Problem mit schweren, meist sehr langwierigen gesundheitlichen Folgen anerkannt.

Die Charité leistet mit der Implementierung dieses so wichtigen Interventionsprogramms auf Grundlagen des S.I.G.N.A.L. e.V. einen bedeutenden Beitrag zur Prävention und Intervention bei betroffenen Menschen aller Altersstufen.

Aufgaben und Ziele

Die Charité nutzt mit dem Interventionsprogramm die Chance, gewaltbetroffenen Patientinnen und Patienten sowie deren Kindern eine zuverlässige, problemadäquate und eine auf die Betroffen abgestimmte Unterstützung und Versorgung anzubieten.

Ziele:

  • Enttabuisierung von Gewalt in Paarbeziehungen
  • Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitschancen gewaltbetroffener Patienten und deren Kinder

Aufgaben:

  • Erkennen von Gewaltverletzungen und Gewaltbeschwerden
  • aktives Ansprechen der Patientinnen und Patienten auf Gewalterfahrungen
  • Information zu Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten
  • gerichtsverwertbare Dokumentation bei häuslicher Gewalt (auf Wunsch)
  • Schutzaufnahme der Betroffenen und Kinder (akute Gefahr)
  • rechtssichere Spurensicherung und ärztliche Dokumentation bei sexueller Gewalt nach polizeilicher Anzeige

Team

Das Team setzt sich zusammen aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, Sozialwissenschaftlerin und Studierenden der Charité.

  • Dagmar Reinemann, Zentrale Gewaltschutzbeauftragte der Charité
  • Sabine Jenner, M. A., Koordinatorin Intervention und Prävention HuSG
  • Dr. med. Saskia Etzold, Fachärztin für Rechtsmedizin, stellvertretende ärztliche Leitung der Gewaltschutzambulanz
  • PD Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione, MScPH, wissenschaftliche Leitung

Möchten Sie das Programm finanziell unterstützen?

Dann ist hier die Bankverbindung aufgeführt:

Empfänger: CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Kreditinstitut: Deutsche Bank
IBAN: DE68 1007 0000 0592 9799 00
BIC: DEU TDE BBX XX

Verwendungszweck: IA 61500811I

Beratung für Beschäftigte der Charité

Wenn Sie als Beschäftigte beziehungsweise Beschäftigter der Charité eine Beratung möchten in puncto Intervention und Prävention bei häuslicher und sexualisierter Gewalt, dann vereinbaren Sie dafür bitte einen Termin:

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