Die WPP Studie

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Die WPP (WATCH-PROTECT-PREVENT) Studie

Durch Einzelinterviews und eine große Befragung aller Beschäftigten in Medizin und Pflege  möchten wir herausfinden, welche Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen gemacht wurden und wie sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter davor schützen, wie sie das Unternehmen schützt, bzw. wie es Sie Ihrer Meinung nach schützen sollte.

Dabei werden alle klinisch Tätigen (ärztliches Personal und Pflege)
miteingebunden um Besonderheiten der vielfältigen klinischen Arbeit zu berücksichtigen. Auch die Befreiung von gegebenen Stereotypen ist ein wichtiger Punkt der wissenschaftlichen Auswertung.
Aus den erhobenen Daten wird dann ein kollektiv tragbares branchenspezifisches Konzept zum Umgang und besonders der Prävention von Grenzüberschreitungen erarbeitet.

 

Wissenschaftliche Auswertung und Methodik:

Dazu werden in der Studie zwei methodologische Ansätze genutzt:
a) qualitative Interviews (1:1) mit VertreterInnen verschiedenen Personalgruppen innerhalb vier ausgewählter Disziplinen
b) quantitative anonyme internet-gestützte Befragungen von allen klinisch Tätigen mit einer kommerziell verfügbaren Software

Im Rahmen der qualitativen Befragung werden 8-14 Interviews pro Institut/Klinik geplant. D.h. insgesamt 30-50 Interviews. Es wird angestrebt Männer und Frauen in allen Altersstufen einzubeziehen, doch da diese Stichprobe verhältnismäßig gering ist und die Rückmeldungen zufällig sind, kann dies nicht sicher gewährleistet werden. Ziel dieser Befragung ist dennoch nicht die Repräsentativität sondern eher die Identifikation besonderer Hürden, Forderungen und zukünftiger Aktionsziele.

Durch die quantitative Befragung sollen alle klinisch tätigen Beschäftigten der Charité angesprochen werden. Nach einer aktuellen Schätzung sollten dies ca. 6.000 Beschäftige im ärztlichen Dienst und in der Pflege sein.

 

Die Studie generiert somit 2 Formen von Daten:
a) anonyme Interviewdaten
b) anonyme Befragungsergebnisse

Zur Erfassung der Interviewdaten werden die interessierten TeilnehmerInnen zu einem Einzelinterview gebeten.

Die anonymen internet-gestützten Befragungen sind bereits zum Zeitpunkt der Befragung nicht den Teilnehmenden zuzuordnen. Es wird ein Programm genutzt welches keine IP-Adressen speichert und welches durch einen Link auf eine externe Datenbank verweist.

Weiterhin soll im Rahmen des Implementierungsteils des Projektes ein konkreter Katalog an möglichen Maßnahmen ausgearbeitet werden zur Prävention des Phänomens und zum Umgang mit Vorfällen. Dies wird basierend auf die geschilderten Erfahrungen, bereits bestehende und gewünschte Schutzmechanismen und Erfahrungen aus Unternehmen in der Industrie gewährleistet werden.